Über uns

Willkommen im Arbeitskreis von Prof. Dr. Ralf Zimmermann!

Arbeitsgruppenausflug 2018 nach Wismar
2017, Greifswald, Wendelstein 7 X Forschungsreaktor
2016, Lübeck

Willkommen im Arbeitskreis von Professor Zimmermann! Massenspektrometrie ist hier die Analysemethode der Wahl. Vom Quadrupol über Time-of-Flight-Massenspektrometer bis hin zur Ionenzyklotronresonanz-Massenspektrometrie ist alles vertreten. Neben dem wichtigen Bestandteil der Lehre über allgemeine Analytik, instrumentelle Analytik und natürlich Massenspektrometrie stehen besonders zwei Forschungsschwerpunkte im Vordergrund: 1) Die Untersuchung der Wirkung von verschiedenen Aerosolen auf die Gesundheit sowie deren chemische Charakterisierung und 2) die Entwicklung und Anwendung von neuen massenspektrometrischen Methoden auf spezifische Fragestellungen. Diese Schwerpunkte werden durch drei Themengruppen in Rostock bearbeitet:

1) Thermische Analyse gekoppelt mit Photoionisations-Massenspektrometrie (Leitung: Dr. Thorsten Streibel)

Photoionisation mit Hilfe von Lasersystemen gekoppelt mit Massenspektrometrie hat in Rostock schon lange Tradition. Durch Kopplung von Thermowaagen mit Time-of-Flight-Massenspektrometern können wichtige Informationen über den verdampfbaren Teil und den pyrolysierbare Teil komplexer Proben gewonnen werden.

2) Aerosol-Laser-Massenspektrometrie (Leitung: Dr. Johannes Passig)

Welche chemische Zusammensetzung haben einzelne Partikel in der Umwelt? Dieser Fragestellung widmet sich die zweite Themengruppe mit Hilfe unseres Aerosol-Time-of-Flight-Massenspektrometers (ATOF). Die organische Zusammensetzung der Hülle sowie der Kern eines einzelnen Partikels können mit diesem System bestimmt werden!

3) Hochauflösende Massenspektrometrie (Leitung: Dr. Martin Sklorz)

Hochauflösende Massenspektrometrie ermöglicht die Bestimmung von einzelnen Summenformeln in komplexen Gemischen durch präzise Bestimmung des Masse-zu-Ladungsverhältnisses und hoher Massenauflösung. Hier in Rostock arbeiten wir an der Weiterentwicklung von Ionisations- und Fragmentierungstechniken sowie Methodenentwicklung im Bereich der Petroleomics und Aerosolforschung. 

Kontakt

Universität Rostock
Institut für Chemie
Abteilung Analytische und Technische Chemie

Prof. Dr. Ralf Zimmermann
Sekretariat Christin Kühl

Dr.-Lorenz-Weg 2
18059 Rostock

Tel.: +49 (0) 381 498 - 6527
Fax: +49 (0) 381 498 - 118 6527
christin.kuehluni-rostockde

Das große Ganze

Das Joint Mass Spectrometry Centre

Der Lehrstuhl für analytische Chemie der Universität Rostock kooperiert seit April 2008 mit der Gruppe „Analysis of Complex Molecular Systems“ (CMA) des Helmhotz Zentrums München (HMGU) im Bereich der Entwicklung und Anwendung massenspektrometrischer Analysetechniken für die Charakterisierung komplexer molekularer Substanzgemische. Das aus der Kooperation entstandene „Joint Mass Spectrometry Centre“ (JMSC) wird von Prof. Ralf Zimmermann geleitet. Prof. Zimmermann hat sowohl den Lehrstuhl für analytische Chemie an der Universität Rostock als auch die Leitung der Kooperationsgruppe am Helmholtz Zentrum München.

JMSC-Treffen in Rostock, 2019
2017, Rostock
2016, Zugspitze

Das JMSC arbeitet an beiden Standorten in zwei großen Forschungsbereichen: Zum einen in der Aerosol- und Gesundheitsforschung, zum anderen in der Entwicklung und Anwendung massenspektrometrischer Methoden. Beide Forschungsgebiete werden durch verschiedene Untergruppen bearbeitet.  

Seit 2012 hat sich die Kooperation durch die Gründung des virtuellen Helmholtz-Instituts „Complex Molecular Systems in Environmental Health - Aerosols and Health (HICE)” weiter verstärkt. Forschungsschwerpunkte des fünf Jahre langen Projektes waren 1) die Aufklärung von molekularen Mechanismen in Verbrennungsaerosolen, welche für Gesundheitseffekte relevant sind 2) die Identifikation von Biomarkern für Exposition und Gesundheitseffekte und 3) die Evaluation des relativen toxikologischen Potentials von verschiedenen anthropogenen Aerosolquellen. Das fünf-Jahres-Projekt HICE bestand aus einem internationalen Forschungskonsortium mit 8 Partnerinstitutionen. Nach Ablauf der HICE-Projektzeit soll nun ein aufbauendes Projekt „New-HICE“ entstehen und die Methoden und Erkenntnisse von HICE weiter vertiefen.